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Vier Mal erfolgreicher Eignungstest bei den Havixbecker THW- Rettungshunden |
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Mittwoch, 27 Januar 2010 |
 Ein ausgeprägter Spiel- und Beutetrieb bilden eine gute Grundlage für die weitere Rettungshundeausbildung Havixbeck. Bereits im Dezember führte die Fachgruppe Ortung des THW Ortsverbandes Havixbeck für seine angehenden Rettungshunde einen Eignungstest durch. Am vergangenen Wochenende erhielten die vier Rettungshundeführer/innen dann die offiziellen Leitkarten aus den Händen des verantwortlichen Testleiters und Ausbilders Peter Wiesmann. Nun heißt es für die vier angehenden Rettungshundeteams durchstarten, denn es bleiben Hund und Hundeführer/in gerade mal zwei Jahre Zeit, um sich auf die erste Trümmerprüfung an einer der beiden THW-Bundesschulen vorzubereiten.
 Optische Reize sollten einen Rettungshund nicht aus der Ruhe bringen Gemäß der gemeinsamen Prüfungs- und Prüferordnung (gemPPO) von Johanniter, DRK, MHD, ASB und THW müssen angehende Rettungshundeteams den Eignungstest vor Beginn der Ausbildung absolvieren. Ein Rettungshundeteam besteht dabei immer aus Hundeführer/in und dem eigenen Hund.
Der Eignungstest zeigt, in wie weit der Hund für die Anforderungen der Rettungshundeausbildung geeignet ist. Beurteilt wird u.a. die soziale Verträglichkeit des Hundes gegenüber fremden Menschen und Hunden sowie sein Verhalten gegenüber verschiedenen Umwelteinflüssen wie Lärm und Rauch. Da gerade beim THW die Ausbildung zum Trümmersuchhund die oberste Priorität hat, wird vor allem Wert auf die Trümmergängigkeit gelegt. Dabei wird überprüft, wie sicher der Hund auf unterschiedlichen und beweglichen Untergründen agiert. Ein weiterer Prüfungsaspekt ist der Spiel- und Beutetrieb des Hundes. Dieser sollte stark ausgeprägt sein, da hierüber die Ausbildung zum Rettungshund erfolgt.  Auch die Situationen des Alltages stellen für einen zukünftigen Rettungshund keinen Stress dar Im Laufe der Ausbildung lernt der Hund, dass die menschliche Witterung mit seinem Lieblingsspielzeug oder einem intensiven Spiel verbunden ist. Wenn der Hund einen menschlichen Geruch wahrnimmt, wird er durch lautes Bellen sein Spielzeug oder sein Spiel einfordern. Dieses Verbellen ermöglicht den Ortungs- und Rettungskräften eine Lokalisierung von verschütteten Personen unter den Trümmern, die mit technischen Ortungsgeräten wie Geophon oder Endoskopkamera noch weiter präzisiert werden kann. Geeignet für eine solche Ausbildung ist im Prinzip jede nicht zu große Hunderasse; es kommt dabei immer auf die individuelle Leistungsfähigkeit des Hundes an. Eine Einschränkung gibt es leider nur für die sogenannten Listenhunde; diese dürfen im THW nicht aufgenommen werden. Wer weitere Fragen zur oder Interesse an der Ausbildung der Rettungshunde hat, kann sich gerne mit den Rettungshundeausbildern des THW Havixbeck in Verbindung setzen:
- Peter Wiesmann: 0172 230 932 1
- Christiane Bettin: 0160 736 054 1
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